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Alter(n) in der alternden Gesellschaft. Eine soziologische by Frank Thieme

By Frank Thieme

Die Gesellschaft, genauer Politik und Medienschaffende, haben das "Alter" entdeckt. Das challenge: Seit vierzig Jahren sinken in Deutschland die Geburtenzahlen und verharren auf einem so niedrigen Niveau, dass der Bestand der Bevölkerung gefährdet ist. Das Verhältnis von Leistungsträgern und Leistungsempfängern gerät aus dem Lot. Das Buch will informieren über die Ursachen und Folgen des Alters und des Alterns - der Menschen und der Gesellschaft -, über Lebenslagen, körperlichen und geistigen Altersabbau und die Möglichkeiten 'erfolgreichen Alterns', ebenso über Bedingungen des Sterbens und des Umgangs mit dem Tod.

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Die Helden von Film und Fernsehen, von Sport und Unterhaltungssendungen, der Werbung, selbst Nachrichtensprecher und ihre weiblichen Pendants, sie alle verkörpern (zumeist) eine jugendfrische Anmutung. Nun altern im kalendarischen Sinn Schauspieler und Entertainer zwar wie alle anderen. In Erscheinung und Habitus aber scheinen sie irgendwann auf der Stelle zu treten. Sie konservieren dank der Künste der Visagisten und anderer Jugendlichkeitsspezialisten den ewig jungen, oder besser: alterslosen Altersstatus.

Es fehlte an bezahlbarem Wohnraum, um alte, nicht mehr produktive Menschen unterbringen und versorgen zu können. Die Trennung von Wohnstätte und Arbeitsplatz ließ die Möglichkeiten verschwinden, in der Alte sich für die Hausgemeinschaft hätten nützlich machen können. Vor allem aber lösten sich traditionelle Beziehungsmuster und Normen auf. Die zeitgenössische Fachliteratur beklagte neben einer regionalen Entwurzelung – infolge der Migration – auch eine soziale. Zwar ist die lange Zeit kolportierte These von der Universalität der „Großfamilie“ in früheren Gesellschaftsformen und der durch sie gestifteten Harmonie zwischen den Generationen lange widerlegt40.

Da nach wie vor die Kinderzahl pro Frau hoch blieb, kamen immer mehr Menschen auch in das fortpflanzungsfähige Alter. Die Bevölkerung wuchs rasant. Die Aufhebung von in der Feudalzeit üblichen Heiratsbeschränkungen22 tat ein Übriges, um die absoluten Geburtenzahlen ansteigen zu lassen. In dieser demographischen Phase stieg am stärksten der Bevölkerungsanteil der Jungen. Wachsende Bevölkerungen werden stets zahlenmäßig dominiert durch die Jugend. Diese Entwicklung wurde (und wird auch heute in Ländern mit starkem Bevölkerungswachstum) begünstigt durch den rapiden Rückgang der Säuglings- und Kindersterblichkeit.

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